FAQs des Landkreises Celle, die ab Montag, 06.07.2020 

Für Sie als Sportvereine ergeben sich ab Montag folgende, positive Veränderungen:

Sportausübung:

Mannschaftssport in festen Kleingruppe bis zu 30 Personen ist zulässig. Außerdem sind nun Zuschauer bei der Sportausübung auch im Indoorbereich bis zu 50 Personen zulässig .

 

Die Sportausübung auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen ist zulässig, wenn

 

1.            diese kontaktlos zwischen den beteiligten Personen erfolgt,

2.            ein Abstand von mindestens 2 Metern jeder Person zu jeder anderen beteiligten Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört, jederzeit eingehalten wird,

3.            Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere in Bezug auf gemeinsam genutzte Sportgeräte, durchgeführt werden,

4.            beim Zutritt zur Sportanlage Warteschlangen vermieden werden,

 

Abweichend von Nr. 1 und Nr. 2 ist die Sportausübung auch zulässig, wenn sie in festen Kleingruppen von nicht mehr als 30 Personen erfolgt. In diesem Fall ist sicherzustellen, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Informationskette nachvollzogen werden kann. Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach Ende der Sportausübung aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach der Sportausübung sind die Daten der betreffenden Person zu löschen.

Zuschauerinnen und Zuschauer sind bei einer Sportausübung zugelassen, wenn jede Zuschauerin und jeder Zuschauer einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer gemeinsamen Gruppe von nicht mehr als 10 Personen gehört, einhält; beträgt die Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer mehr als 50, sind die Vorschriften  über Veranstaltungen anzuwenden.

 

Die Betreiberin oder der Betreiber eines Fitnessstudios ist verpflichtet, den Familiennamen, den Vornamen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer der Kundin oder des Kunden sowie den Zeitpunkt des Betretens und Verlassens des Fitnessstudios zu dokumentieren, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Andernfalls darf die Kundin oder der Kunde das Fitnessstudio nicht nutzen. Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach dem Besuch aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach dem Besuch der Kundin oder des Kunden sind die Daten der betreffenden Person zu löschen.

 

Zur körperlichen und sportlichen Betätigung im Freien gilt ein Mindestabstand von 2 Metern es sei denn, die Sportausübung erfolgt in festen Kleingruppen von nicht mehr als 30 Personen. Erfolgt die Sportausübung in einer festen Kleingruppe, ist sicherzustellen, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Informationskette nachvollzogen werden kann. Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach Ende der Sportausübung aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach der Sportausübung sind die Daten der betreffenden Person zu löschen.

 

Veranstaltung mit bis zu 500 Zuschauern sind zulässig; in geschlossenen Räumen hat die Veranstalterin oder der Veranstalter sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, soweit und solange die Besucherin oder der Besucher nicht sitzt.

 

Die Durchführung und der Besuch einer Veranstaltung, insbesondere einer kulturellen Veranstaltung wie zum Beispiel einer Aufführung der darstellenden Künste, der Musik oder der Literatur, und der Besuch eines

Kinos ist zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Veranstaltung sowie während der Veranstaltung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer gemeinsamen Gruppe von nicht mehr als 10 Personen gehört, einhält. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher darf 500 Personen nicht übersteigen. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher sitzend an der Veranstaltung teilnimmt. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts und der Zu- und Abfahrt sowie Hygienemaßnahmen für den Besuch der Veranstaltung zu treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus zu vermindern. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat den Familiennamen, den Vornamen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder Besucherin und jedes Besuchers sowie Datum und Uhrzeit der Veranstaltung zu dokumentieren und diese Daten für die Dauer von drei Wochen nach Beendigung der Veranstaltung aufzubewahren, damit eine eventuelle Infektionskette nachvollzogen werden kann; andernfalls darf der Zutritt zur Veranstaltung nicht gewährt werden. Die Dokumentation ist dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach Beendigung der Veranstaltung sind die Daten der jeweils betreffenden Person zu löschen.

 

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen hat die Veranstalterin oder der Veranstalter sicherzustellen, dass jede Besucherin und jeder Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, soweit und solange die Besucherin oder der Besucher nicht sitzt. Für ein gastronomisches Angebot während einer Veranstaltung gelten die Regelungen für Restaurationsbetriebe. Für Veranstaltungen, die ausschließlich von Personen in geschlossenen Fahrzeugen besucht werden, gelten die Regelungen für Autokinos und Autokonzerte.

 

 

Pressemitteilungvom 05. Mai zur Inbetriebnahme von Sportanlagen im Freien

Folgende Leitplanken sollen bei einer sportlichen Betätigung auf Freiluftsportanlagen beachtet werden:

• einen ausreichend großen Personenabstand (2 Meter)

• kontaktfreie Durchführung

• konsequente Einhaltung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen

• Umkleidekabinen und Gastronomiebereiche bleiben geschlossen

• Bekleidungswechsel und Körperpflege zu Hause

• Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen unter Vermeidung von Warteschlangen

• Nutzung von Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen bleibt untersagt

• keine Zuschauer

 Sportartspezifische Übergangsregeln der Spitzensportverbände - Stand 06.05.20

 

 

Stand 06. Mai

FAQ_Verordnung_ab_6._Mai_2020

Verordnung_ab_6._Mai_2020_MI

Aktuelle Informationen vom LSB (20.05.2020):

https://www.lsb-niedersachsen.de/landessportbund/alltag-mit-corona/

 

Fortzahlung ÜL-Pauschale

Gemeinnützige Sportvereine können die ÜL-Pauschale vorübergehend gemeinnützigkeitsunschädlich fortzahlen, wenn die Tätigkeit bedingt durch die Corona-Krise nicht möglich ist.. Darauf hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und das Niedersächsische Ministerium für Finanzen hingewiesen. Der LandesSportBund Niedersachsen hat das Dokument des BMF „FAQ zu Fragen der Gemeinnützigkeit in der Coronakrise“ auf seiner Homepage online gestellt Dort findet sich im Abschnitt „X Maßnahmen im Gemeinnützigkeitssektor und für gesellschaftliches Engagement in der Corona-Krise“ der Hinweis unter Frage 11 auf S. 22: https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/BMF_Steuern_Corona__5_2020.pdf

Aufstockung Kurzarbeitergeld

Gemeinnützige Sportvereine können das Kurzarbeitergeld auf über 80 % des bisherigen Entgelts aufstocken, wenn dies auf der Grundlage eines Tarifvertrages oder anderer kollektivrechtlicher Vereinbarungen erfolgt. Darauf hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und das Niedersächsische Ministerium für Finanzen hingewiesen. Der LandesSportBund Niedersachsen hat das Dokument des BMF „FAQ zu Fragen der Gemeinnützigkeit in der Coronakrise“ auf seiner Homepage online gestellt. Dort findet sich im Abschnitt „X Maßnahmen im Gemeinnützigkeitssektor und für gesellschaftliches Engagement in der Corona-Krise“ der Hinweis unter Frage 13 auf S. 13: https://www.lsb-niedersachsen.de/fileadmin/daten/dokumente/Grundsatzfragen/BMF_Steuern_Corona__5_2020.pdf

 

Der LSB hat zu den Folgen der Corona-Krise eine „LSB-Hotline“ eingerichtet. LSB-Beschäftigte beantworten Fragen rund um den Sportbetrieb in Sportvereinen, bei Landesfachverbänden und Sportbünden oder vermitteln an Experten weiter.

Die LSB-Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter der

Telefonnummer 0511 1268 210

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Fragen telefonisch zu stellen, senden Sie eine E-Mail an: info@lsb-niedersachsen.de

Wirkt sich die Einstellung des Sportbetriebs durch die Vereine auf deren Beitragspflicht gegenüber den Dachverbänden aus?

Die Einstellung des Sportbetriebs wirkt sich aktuell nicht auf die Beitragspflicht gegenüber den Dachverbänden aus. Die Beiträge sind durch die jeweils zuständigen Organe festgesetzt worden und in dieser Höhe zu leisten. Sie dienen der Verwirklichung des Verbandszwecks und der Aufrechterhaltung des Verbandsbetriebs. Im Übrigen sollte bedacht werden, dass die Beiträge für das gesamt Geschäftsjahr kalkuliert wurden. Über zukünftige Änderungen der Beiträge kann nur das Organ entscheiden, dass für die Festsetzung des Beitragsgemäß der Satzung zuständig ist.

Stellungnahme des LSB vom 27.03.20


Müssen bereits gezahlt Mitgliedsbeiträge zurückerstattet werden?

Mitgliedsbeiträge müssen trotz Aussetzen des Sportangebotes in dieser Krise nicht zurückgezahlt werden. Das Mitglied ist Teil des Vereins, es hat deshalb unvorhersehbares Unglück solidarisch mitzutragen. Ein Verein ist eben kein kommerzieller Dienstleister.

 

Achtung!

Sollten Sportvereine über eine Reduzierung der Mitgliedsbeiträge nachdenken, so muss zunächst geprüft werden, ob ein solches Vorgehen mit der Satzung vereinbar ist.

Ebenso sollten sie Rücksprache mit dem Finanzamt halten, da eine Reduzierung die Gemeinnützigkeit des Vereins gefährden kann.

 

Darf der Verein Anfang April einen ungeminderten Monats- bzw. Quartalsbeitrag einziehen?

Grundsätzlich darf der Verein den fälligen Beitrag in der von dem zuständigen Organ festgelegten Höhe zum Fälligkeitstermin von den Mitgliedern einziehen. Auch wenn aktuell der Spiel-, Sport- und Trainingsbetrieb eingestellt ist. Zum einen ist noch nicht klar, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und wie lange das Verbot aufrecht erhalten bleibt. Im Übrigen deckt der Beitrag laufende Kosten ab, die der Verein weiterhin zahlen muss. Sollte es aufgrund des nicht stattfindenden Sportbetriebs zu Einsparungen kommen, können diese bei nächster Gelegenheit im Rahmen der Kalkulation der Beiträge an die Mitglieder weitergegeben werden. Derzeit dürfte es verfrüht sein, Minderungen festzulegen. Das gilt erst Recht, wenn nach der Satzung die Mitgliederversammlung über den Beitrag zu entscheiden hat und die aktuell nicht stattfinden kann. Denkbar ist zum Beispiel, dass mit der Einstellung des Sportbetriebs überhaupt keine Einsparungen auf Vereinsseite verbunden sind, wenn die Sportanlage von der Kommune kostenfrei überlassen wurde und für die Übungsleiter*innen aufgrund ehrenamtlichen Engagements keine Kosten anfallen. Dann besteht auch kein Bedarf für eine Minderung des Beitrags.

Stellungnahme des LSB vom 27.03.20


Einige Vereine sehen in ihren Satzungen Kurs- und Zeitmitgliedschaften vor. Oft handelt es sich dabei um eine Mitgliedschaft, die sich auf die Wahrnehmung bestimmter Angebote beschränkt. Allgemeine Mitgliedschaftsrechte wie das Stimmrecht werden vielfach ausgeschlossen. Insofern ist die Situation nicht vergleichbar mit einer ordentlichen aktiven oder passiven Mitgliedschaft. Die Situation dürfte eher mit dem Ausfall von Kursangeboten und Sportveranstaltungen vergleichbar sein. Da die Mitgliedschaft in erster Linie an den Leistungsaustausch anknüpft, könnte hier ein Sonderkündigungsrecht der Mitglieder bzw. eine Wegfall der Beitragspflicht in Frage kommen. Den Vereinen wird empfohlen, auf die Kurs- und Zeitmitglieder zuzugehen und um Verständnis für die besondere Situation zu werben. Gegebenenfalls lassen sich die Angebote nachholen, so dass bereits bezahlte Beiträge angerechnet werden können. Es gibt keine einheitliche Lösung, da vor dem Hintergrund der diversen Ausgestaltungen stets die Umstände des Einzelfalles betrachtet werden müssen.


Wird in der Satzung auf eine Beitragsordnung verwiesen, in der z.B. Beitragsdifferenzierung und die Beitragshöhe geregelt wird, so ist dabei folgendes zu beachten: Die Beitragsordnung darf keine Regelungen beinhalten, die denen der Satzung entgegenstehen oder die zwingend in die Satzung und somit nicht in die Beitragsordnung gehören.

Da viele Präsenz-Fortbildungen zur Verlängerung von ÜL-Lizenzen durch den LandesSportBund Nds. abgesagt werden mussten, hat er sich dazu entschlossen eine 1jährige Verlängerung aller Übungsleiter C Breitensport Lizenzen und Übungsleiter B Lizenzen "Sport in der Prävention" des LSB vorzunehmen.

Dies kann insbesondere für die Antragstellung auf Zuschüsse für lizenzierte ÜL/T von Bedeutung sein. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an uns.

Vanessa Pein: service(at)ksb-celle.de oder 05141 - 48 11 32

Achtung: Jeder Landesfachverband entscheidet in Absprache mit dem Spitzenverband eigenständig, wie er die Ausstellung und Verlängerung seiner DOSB-Fachlizenzen für das Jahr 2020 durchführen möchte.

LandesSportBund Niedersachsen informiert:

Das Coronavirus stellt den organisierten Sport vor neue Herausforderungen. Zusammenkünfte und das gemeinsame Sporttreiben sind wesentliche Merkmale unserer Vereinskultur. Die sich daraus entwickelnden Folgen für unsere Sport-vereine sind nicht abzusehen. Der KSB Celle mit seinen Kooperationspartnern aus der Sportregion Heide wird seine Vereine bestmöglich unterstützen.

 

Der LandesSportBund Niedersachsen hat im ersten Schritt eine quantitative Umfrage zur Ermittlung der finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sportvereine durchgeführt.

 

Wichtige Links:

 

 


Immer mehr Sportvereine und Sportler nutzen die Möglichkeit mithilfe von Crowdfunding ihre Projekte und Ideen in die Realität umzusetzen, für die bislang keine finanziellen Mittel zur Verfügung standen. Der bürokratische Aufwand ist überschaubar. Crowdfunding-Projekte können auf einer Crowdfunding-Plattform eingestellt werden.
Von Vorteil ist, dass zum einen die Hemmschwelle für Förderer gering ist, da man bereits mit kleinen Beträgen unterstützen kann. Unterstützer wissen genau, wem und für welchen das zur Verfügung gestellte Geld zugutekommt. Zum anderen bietet die Online-Plattform eine mediale Reichweite für das Projekt, die auch zur Verbesserung des Vereinsimages beitragen kann.

 

Stadtwerke Celle GmbH unterstützt Herzensprojekte im Bereich Sport.

Informationen finden Sie unter: www.celle-crowd.de

Informationsblatt der Statdtwerke Celle zu ihrer Crowdfunding-Plattform "Celle-Crowd - Gemeinsam mehr erreichen" PDF


Weitere Informationen ...

Wie geht es weiter mit Sportangeboten, die durch den Landessportbund gefördert werden?