Übungsleiter*in gesucht!

Ein wichtiges Signal für alle Ehrenamtlichen in unseren Sportvereinen kommt diese Woche aus dem Deutschen Bundestag.

Die Arbeit der ehrenamtlich Engagierten wird durch die Erhöhung der steuerfreien Pauschalen anerkannt.

Die Übungsleiterpauschale wird von 2.400 auf 3.000 € erhöht.

Die Ehrenamtspauschale wird von 720 auf 840 € erhöht. davon profitieren in den Vereinen bspw. kassierer,, Abteilungsleiter oder auch der Platzwart. Eine solche Pauschale ermöglicht die Zahlung von pauschalen Aufwandsentschädigungen nach §3 Nr. 26a EStG ohne Einzelnachweis in Höhe von künftig bis zu 840 € pro jahr, die weder beim Verein noch beim Empfänger zu steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen führen.

 

Die Freigrenze für die Einnahmen aus einer wirtschaftlichen Betätigung einer gemeinnützigen Oranisation wurde auf 45.000 € erhöht. Erst wenn dieser Betrag überstiegen wird, sind die gesamten Einnahmen steuerpflichtig.

 

(Ebd. "Berlin - Celle - Uelzen - AKTUELL: Informationen Ihres Bundestagsabgeordneten Henning Otte", Ausgabe 5/20 vom 18. Dez. 2020.)

Müssen bereits gezahlt Mitgliedsbeiträge zurückerstattet werden?

Mitgliedsbeiträge müssen trotz Aussetzen des Sportangebotes in dieser Krise nicht zurückgezahlt werden. Das Mitglied ist Teil des Vereins, es hat deshalb unvorhersehbares Unglück solidarisch mitzutragen. Ein Verein ist eben kein kommerzieller Dienstleister.

 

Achtung!

Sollten Sportvereine über eine Reduzierung der Mitgliedsbeiträge nachdenken, so muss zunächst geprüft werden, ob ein solches Vorgehen mit der Satzung vereinbar ist.

Ebenso sollten sie Rücksprache mit dem Finanzamt halten, da eine Reduzierung die Gemeinnützigkeit des Vereins gefährden kann.

 

Darf der Verein Anfang April einen ungeminderten Monats- bzw. Quartalsbeitrag einziehen?

Grundsätzlich darf der Verein den fälligen Beitrag in der von dem zuständigen Organ festgelegten Höhe zum Fälligkeitstermin von den Mitgliedern einziehen. Auch wenn aktuell der Spiel-, Sport- und Trainingsbetrieb eingestellt ist. Zum einen ist noch nicht klar, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und wie lange das Verbot aufrecht erhalten bleibt. Im Übrigen deckt der Beitrag laufende Kosten ab, die der Verein weiterhin zahlen muss. Sollte es aufgrund des nicht stattfindenden Sportbetriebs zu Einsparungen kommen, können diese bei nächster Gelegenheit im Rahmen der Kalkulation der Beiträge an die Mitglieder weitergegeben werden. Derzeit dürfte es verfrüht sein, Minderungen festzulegen. Das gilt erst Recht, wenn nach der Satzung die Mitgliederversammlung über den Beitrag zu entscheiden hat und die aktuell nicht stattfinden kann. Denkbar ist zum Beispiel, dass mit der Einstellung des Sportbetriebs überhaupt keine Einsparungen auf Vereinsseite verbunden sind, wenn die Sportanlage von der Kommune kostenfrei überlassen wurde und für die Übungsleiter*innen aufgrund ehrenamtlichen Engagements keine Kosten anfallen. Dann besteht auch kein Bedarf für eine Minderung des Beitrags.

Stellungnahme des LSB vom 27.03.20


Einige Vereine sehen in ihren Satzungen Kurs- und Zeitmitgliedschaften vor. Oft handelt es sich dabei um eine Mitgliedschaft, die sich auf die Wahrnehmung bestimmter Angebote beschränkt. Allgemeine Mitgliedschaftsrechte wie das Stimmrecht werden vielfach ausgeschlossen. Insofern ist die Situation nicht vergleichbar mit einer ordentlichen aktiven oder passiven Mitgliedschaft. Die Situation dürfte eher mit dem Ausfall von Kursangeboten und Sportveranstaltungen vergleichbar sein. Da die Mitgliedschaft in erster Linie an den Leistungsaustausch anknüpft, könnte hier ein Sonderkündigungsrecht der Mitglieder bzw. eine Wegfall der Beitragspflicht in Frage kommen. Den Vereinen wird empfohlen, auf die Kurs- und Zeitmitglieder zuzugehen und um Verständnis für die besondere Situation zu werben. Gegebenenfalls lassen sich die Angebote nachholen, so dass bereits bezahlte Beiträge angerechnet werden können. Es gibt keine einheitliche Lösung, da vor dem Hintergrund der diversen Ausgestaltungen stets die Umstände des Einzelfalles betrachtet werden müssen.


Wird in der Satzung auf eine Beitragsordnung verwiesen, in der z.B. Beitragsdifferenzierung und die Beitragshöhe geregelt wird, so ist dabei folgendes zu beachten: Die Beitragsordnung darf keine Regelungen beinhalten, die denen der Satzung entgegenstehen oder die zwingend in die Satzung und somit nicht in die Beitragsordnung gehören.

Da viele Präsenz-Fortbildungen zur Verlängerung von ÜL-Lizenzen durch den LandesSportBund Nds. abgesagt werden mussten, hat er sich dazu entschlossen eine 1jährige Verlängerung aller Übungsleiter C Breitensport Lizenzen und Übungsleiter B Lizenzen "Sport in der Prävention" des LSB vorzunehmen.

Dies kann insbesondere für die Antragstellung auf Zuschüsse für lizenzierte ÜL/T von Bedeutung sein. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an uns.

Vanessa Pein: service(at)ksb-celle.de oder 05141 - 48 11 32

Achtung: Jeder Landesfachverband entscheidet in Absprache mit dem Spitzenverband eigenständig, wie er die Ausstellung und Verlängerung seiner DOSB-Fachlizenzen für das Jahr 2020 durchführen möchte.

LandesSportBund Niedersachsen informiert:

Das Coronavirus stellt den organisierten Sport vor neue Herausforderungen. Zusammenkünfte und das gemeinsame Sporttreiben sind wesentliche Merkmale unserer Vereinskultur. Die sich daraus entwickelnden Folgen für unsere Sport-vereine sind nicht abzusehen. Der KSB Celle mit seinen Kooperationspartnern aus der Sportregion Heide wird seine Vereine bestmöglich unterstützen.

 

Der LandesSportBund Niedersachsen hat im ersten Schritt eine quantitative Umfrage zur Ermittlung der finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Sportvereine durchgeführt.

 

Wichtige Links:

 

 


 

Immer mehr Sportvereine und Sportler nutzen die Möglichkeit mithilfe von Crowdfunding ihre Projekte und Ideen in die Realität umzusetzen, für die bislang keine finanziellen Mittel zur Verfügung standen. Der bürokratische Aufwand ist überschaubar. Crowdfunding-Projekte können auf einer Crowdfunding-Plattform eingestellt werden. Von Vorteil ist, dass zum einen die Hemmschwelle für Förderer gering ist, da man bereits mit kleinen Beträgen unterstützen kann. Unterstützer wissen genau, wem und für welchen das zur Verfügung gestellte Geld zugutekommt. Zum anderen bietet die Online-Plattform eine mediale Reichweite für das Projekt, die auch zur Verbesserung des Vereinsimages beitragen kann.

 

 

Stadtwerke Celle GmbH unterstützt Herzensprojekte im Bereich Sport.

Informationen finden Sie unter: www.celle-crowd.de

Informationsblatt der Statdtwerke Celle zu ihrer Crowdfunding-Plattform "Celle-Crowd - Gemeinsam mehr erreichen" PDF

Weitere Informationen ...

Wie geht es weiter mit Sportangeboten, die durch den Landessportbund gefördert werden?

    • 2.6.2 RL zur Förderung von Sportentwicklungsplanungen und Sport(raum)entwicklungsprozessen

    • 2.6.1 RL zur zielgruppenspezifischen Bewegungs- und Gesundheitsförderung
    • 2.6.5 RL zur Förderung der Integration im und durch Sport

       

     

Alltag mit Corona - "LSB-Hotline" unterstützt

 

Der LSB hat zu den Folgen der Corona-Krise eine „LSB-Hotline“ eingerichtet. LSB-Beschäftigte beantworten Fragen rund um den Sportbetrieb in Sportvereinen, bei Landesfachverbänden und Sportbünden oder vermitteln an Experten weiter.

Die LSB-Hotline ist erreichbar von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr unter der

Telefonnummer 0511 1268 210

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Fragen telefonisch zu stellen, senden Sie eine E-Mail an: info@lsb-niedersachsen.de

ARAG Sportversicherung

Mit dem Sportversicherungsvertrag bietet die ARAG dem LSB/NFV mit seinen Untergliederungen, deren ehren- und hauptamtlich tätigen Funktionsträgern sowei den Vereinsmitgliedern einen umfassenden Versicherungsschutz.

Erweiterung des Versicherungsschutzes ab 01.01.2021 - LSB Magazin 01-2021 (Auszug PDF)